Mittwoch 27. Mai 2009 von Philipp Hüwe
Nach dem Erfolg in Barack Obamas Wahlkampf haben sich wohl auch deutsche Politiker zunehmend mit dem Microblogging-Dienst Twitter beschäftigt. Zuerst hatte sich niemand großartig Gedanken darüber gemacht, was das für den Informationsfluss bedeutet. Erste Verwunderung kam auf, als das Satiremagazin Titanic ein falsches Twitter-Profil vom Spitzenkandidaten der Hessen-SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel, ins Netz stellte und entsprechend lustige Nachrichten veröffentlichte. Schäfer-Gümbel nahm´s mit Humor und ergänzte sein eigenes Profil mit dem Hinweis “Der Echte”.
Nach der Bundesversammlung am vergangenen Samstag hat sich der Ton einiger Parlamentarier verschärft. So hatten einige Abgeordnete noch vor der offiziellen Verkündigung das Ergebnis der Präsidentschaftswahl via Twitter ins Netz gestellt. Das führte u.a. dazu, dass das Bläserquintett zu früh einmarschierte und Blumensträuße verteilt wurden.
Nun will sich morgen der Ältestenrat mit der Thematik beschäftigen – es bleibt zu hoffen, dass nicht wieder das Internet als alleiniger Übeltäter verurteilt wird; schließlich sind neben den Twitter-Nachrichten auch SMS verschickt worden. Wahrscheinlich müssen Mitglieder der Zählkommision bei den nächsten Wahlen ihre Handys vorher abgeben. Es bleibt zu hoffen, dass Twitter nicht komplett aus dem Parlament verbannt wird…
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Mittwoch 20. Mai 2009 von Oliver Tissen
Über 70 Prozent der Onlinehändler wollen verstärkt Foren und andere Social Media Anwendungen nutzen, um das Angebot ihrer Shops bekannter zu machen und um den Dialog mit den Kunden aktiv auszubauen.
Diese Grundhaltung geht aus einer Umfrage des Preisvergleichsportals guenstiger.de im Auftrag von internetworld.de hervor. In der Umfrage gibt die Hälfte der 374 befragten Shopbetreiber an, ihre Aktivitäten im Bereich Social Media Marketing in Zukunft ausbauen zu wollen. 21 Prozent der Händler sehen hingegen von einem Engagement in diesem Bereich ab, während 29 Prozent in dieser Frage bisher unentschieden sind.
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Dienstag 19. Mai 2009 von Philipp Hüwe
Der Online-Werbemarkt in Deutschland wächst weiter. Um 11,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal wuchs der Umsatz einer neuen Erhebung zufolge von Januar bis März an. 340 Millionen Euro gaben Werbungtreibendefür klassische Online-Werbung aus laut der von Thomson Media Control für den Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom). Die Studie weist diese Zahl als hochgerechneten Nettoumsatz aus, geschätzte Rabatte und Provisionen sind also herausgerechnet.
Die wichtigsten Werbekunden sind den Ergebnissen zufolge erneut Telekommunikationsanbieter und Betreiber von Online-Diensten mit Ausgaben von 86 Millionen Euro. Die Touristik- und Gastronomiebranche lande mit 46,1 Millionen auf Platz 2. Mit 43,5 Millionen finden sich Unterhaltungs- und Medienunternehmen auf dem dritten Platz der Erhebung. Handel und Versandhäuser sieht Bitkom mit 41,6 Millionen auf Platz 4. Die Finanzwirtschaft erreichte mit 40,6 Millionen Euro den fünften Platz.
Der Markt für Online-Werbeformate wie Banner, Pop-Ups und Streaming-Anzeigen erreichte Bitkom zufolge 2008 mit 1,3 Milliarden Euro ein Plus von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch jetzt wächst der Markt weiter. “Die Stärken des Internets als Werbemedium überzeugen gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten”, sagt Achim Berg, Vizepräsident des Bundesverbands.
Quelle: wuv
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Montag 18. Mai 2009 von Boris Janek
Twitter ist kein Tool für Jugendliche. Wer also glaubt Twitter als Ansprache Instrument für die junge Zielgruppe einsetzen zu können, irrt sich zumindest gegenwärtig noch. Welche Rolle web 2.0 Instrumente für Jugendliche und Junge Erwachsene spielen, kann man in einer Studie nachlesen, die auf der next09 von Dr. Jan Erik Schmidt vorgestellt wurde. Den ganzen Beitrag lesen »
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Freitag 15. Mai 2009 von Boris Janek
Man kann es aktuell in vielen Blogs nachlesen und der ein oder andere hat es vielleicht schon selber gemerkt: Google optimiert gerade seine Suche und wenn man den Blogbeiträgen glauben kann, dann kommen da gewaltige Veränderungen auf uns zu, die aus Sicht eines Seiten Betreibers teilweise positiv, teilweise aber auch negativ zu bewerten sind. Im Hinblick auf den lokalen Markt nimmt die Intelligenz von google aber weiter zu. Darüber können wir uns freuen.
Hier ein Link auf einen sehr informativen Artikel bei netzwertig.com. Da bekommt man direkt auch eine kritische Betrachtung der Veränderungen mitgeliefert. Der regelmäßige Besuch dieses Blogs kann übrigens nur empfohlen werden.
http://netzwertig.com/2009/05/13/google-options-squared-und-snippets-suche-gestueckelt/
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Mittwoch 13. Mai 2009 von Oliver Tissen
Was leisten die Internetseiten von YellowMap, GoYellow , oder stadtbranchenbuch? Sie bedienen konkrete regionale Nutzeranfragen im Web. Was früher der Griff nach dem Branchenbuch war, ist heute verstärkt das Ansurfen regionaler Online-Angebote.
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