Ohne das Mobiltelefon verlässt heute fast niemand mehr das Haus. Dabei gibt die Bezeichnung „Mobiltelefon“ die zahlreichen Nutzungsmöglichkeiten des mobilen Alleskönners nur noch unzureichend wieder. Schon lange sind Nutzungsmöglichkeiten wie das Versenden und Empfangen von Kurzmitteilungen (SMS und MMS), Fotografieren, Musik hören oder das mobile Surfen hinzugekommen. Mittlerweile kann man über sogenannte 2D-Barcodes auch Print-Produkte direkt mit Internetinhalten verbinden.
Nicht zuletzt aufgrund einer neuen Generation leistungsfähiger Mobiltelefone (iphone etc.) und sich ankündigender günstigerer Datentarife wird dem Mobiltelefon auch eine große Zukunft als Marketing-Instrument prognostiziert. Mit keinem anderen Medium kann man den Verbraucher so gezielt erreichen und ansprechen. Kein anderes Medium wird zukünftig so nah am “Point of Sale” sein wie das Mobiltelefon, das sich sogar als Zahlungsmittel oder Bankkarte nutzen lässt.
Der Einstieg ins mobile Marketing ist grundsätzlich relativ einfach. Schon mit geringen Mitteln lassen sich heute mobile Dialog-Kampagnen unter Einsatz von SMS Kurzwahlnummern oder 2D-Barcodes durchführen. Dabei ergänzt man dann zum Beispiel eine klassische Print-Kampagne um einen mobilen Dialogkanal. Dadurch können Werbetreibende nicht nur direkt mit den Verbrauchern in Kontakt treten, klassische Werbung wird so auch ein Stück weit messbarer und transparenter.
Langfristiger Erfolg stellt sich allerdings nur bei einem strategischen und geplanten Vorgehen ein. Zwar sind laut einer Repräsentativbefragung der TNS Infratest Marktforschung von September 2008 16 Prozent der Deutschen mobil im Internet unterwegs. Im Vergleich zum 1. Quartal 2007 hat sich der Nutzeranteil demnach mehr als verdoppelt, dennoch müssen auch hier Chancen und Risiken abgewogen und Ressourcen und Aufwände abgeschätzt werden, um den für das Unternehmen jeweils richtigen Weg zu finden.

