Indirekte Wirkung der Display-Werbung

Mittwoch 9. Dezember 2009 von Philipp Hüwe

Nirgends ist der Erfolg einer Werbekampagne so gut und einfach messbar wie im Internet. Wird z.B. auf ein Banner geklickt, ist die Botschaft angekommen. Falsch! Alles kann man nicht messen – Branding, Werbeerinnerung, Image – diese Faktoren können nicht anhand der Clickrate gemessen werden; ebenso die weitere Wirkung wie z.B. das Suchverhalten.

Wie eine Untersuchung des Vermarktungsnetzwerks Specific Media und des Online-Marktforschers Comscore nun zeigte, wirken sich Online-Banner und viele andere Formen von Display-Werbung positiv auf die Eingabe von Begriffen in Suchmaschinen aus. Im Rahmen einer Untersuchung mit zwei Testgruppen zeigte sich, dass die User, die Display-Ads angezeigt bekamen, deutlich öfter Markennamen und Segmentbegriffe in Suchmaschinen eingaben. So lag im Bereich der Finanzdienstleistungen die Suchhäufigkeit bei der Gruppe mit Display-Werbung um 246% höher als in der Vergleichsgruppe.

Für eine ideale Kampagne ist daher eine Kombination aus Bannerwerbung und SEM zu empfehlen.

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Kommt das Facebook Banking?

Samstag 14. November 2009 von Boris Janek

Social Media ist inzwischen in aller Munde. Auf der Internetseite von “Das Investment” wird von einer interessanten Studie berichtet: „Branchenkompass 2009: Kreditinstitute“ von Steria Mummert Consulting, durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut. Es wurden 100 Entscheider aus 100 der größten Kreditinstitute in Deutschland zu den Branchentrends sowie zu den Strategien und Investitionszielen bis 2012 befragt.

Hier die wesentliche Aussage der Studie:

Rund zwei von drei Kreditinstituten werden in den nächsten drei Jahren in die Kundenkommunikation über soziale Internetnetzwerke investieren. Viele Bankenmanager halten zudem eine baldige Einführung von Online-Banking über Community-Plattformen für möglich. Dann könnten Internetnutzer auf Portalen wie Facebook Zugriff zu ihrem persönlichen Konto- und Finanzmanagement erhalten.

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Twitter legt in Deutschland 20% zu

Mittwoch 16. September 2009 von Philipp Hüwe

Wie die FAZ meldet, ist der Kurznachrichendienst Twitter.com ist im August in Deutschland um rund 20 Prozent gegenüber Juli gewachsen. Wie jüngste Zahlen des Marktforschungsunternehmens Nielsen zeigen, besuchten im August 2,36 Millionen Menschen (Unique User) in Deutschland die Seite Twitter.com, knapp 19 Prozent mehr als im Juli. Seit April ist die Zahl der Besucher um 143 Prozent gestiegen. Nicht gemessen werden die Nutzer, die eine Twitter-Applikation wie Tweetdeck nutzen. Nach Schätzungen setzt etwa die Hälfte der Twitter-Nutzer eine solche Applikation ein, um Twitter bequemer bedienen zu können.

Nun twittern aber längst nicht alle Besucher der Website auch aktiv. Nach Berechnungen der Webevangelisten ist die Zahl der aktiven deutschspachrigen Accounts im August um 20  Prozent auf 174.000 gestiegen. Nach Berechnungen von Google Trends für Websites sind in Deutschland jeden Tag etwa 55.000 Menschen auf Twitter.com aktiv.

Nicht zu vergessen die im Rahmen des Wahlkampfs gestiegene Polit-Twitter-Profile der Kandidaten.

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Mehr Lebensqualität durch das Internet

Freitag 19. Juni 2009 von Boris Janek

Wenn die klassischen Medien über das Internet schreiben, dann wird ja sehr häufig vor negativen Effekten der Mediennutzung gewarnt. Niemand würde das Internet in einen Zusammenhang mit der Lebensqualität eines Menschen bringen.

Eine aktuell BITKOM Studie sagt hier aber etwas ganz anderes:

  • Demnach sind 88 % der Internet Nutzer davon überzeugt, dass das Internet einen Gewinn an Lebensqualität bringt und sogar 98 % sagen, dass die Informationen im Internet für sie nützlich sind.
  • Ein weiteres interessantes Ergebnis 53 % der Internetnutzer sagen aus, dass sie mithilfe des Internets Geld bei Anschaffungen und Einkäufen sparen und jeder Dritte Surfer findet über das Internet neue Freunde.

Zeit für die Erkenntnis, dass das Internet Realität und nicht lediglich virtuelle Realität ist.

Originalquelle:

www.all4finance.de

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Unter 30, über 30 (Da kommt was auf Sie zu): Digital Natives

Montag 18. Mai 2009 von Boris Janek

Twitter ist kein Tool für Jugendliche. Wer also glaubt Twitter als Ansprache Instrument für die junge Zielgruppe einsetzen zu können, irrt sich zumindest gegenwärtig noch. Welche Rolle web 2.0 Instrumente für Jugendliche und Junge Erwachsene spielen, kann man in einer Studie nachlesen, die auf der next09 von Dr. Jan Erik Schmidt vorgestellt wurde. Den ganzen Beitrag lesen »

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AGOF veröffentlicht neue Internet Facts

Mittwoch 25. März 2009 von Philipp Hüwe

Die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF) hat den umfangreichen Berichtsband zur Internetnutzung in Deutschland für das vierte Quartal 2008 veröffentlicht. Die Internet Facts 2008-IV zeigen deutlich, dass  sich die demografischen Strukturen der Internetnutzer denen der Gesamtbevölkerung immer mehr angenähert haben.
Die breite Etablierung des Internets in allen Bevölkerungsschichten hat wohl dazu geführt. Diese Anpassung gilt sowohl für die Geschlechterverteilung als auch für die im Netz vertretenen Nutzergenerationen. Drei Viertel der Internetnutzer (31,06 Millionen) gehören der Altersgruppe der 14-49-Jährigen an und ein Viertel der Internetnutzer (10,70 Millionen) ist über 50 Jahre alt.

Die kommunikativen, informativen und transaktionsorientierten Aspekte der Online-Nutzung spiegeln sich in dem Ranking der genutzten Inhalte und Applikationen wider. An erster Stelle steht für 88,7 Prozent (37,02 Millionen) der Internetnutzer das Senden und Empfangen von privaten E-Mails, gefolgt von der Recherche in Suchmaschinen oder Web-Katalogen bei 87,0 Prozent (36,32 Millionen) der User. Über die Hälfte der Onliner nutzt globale bzw. regionale oder lokale Nachrichten, E-Commerce sowie Online-Banking und führt bislang offline erledigte Aktivitäten jetzt auch im Internet aus. Angebote zum Wetter werden von 18,41 Millionen Menschen (44,1 Prozent) genutzt. Ferner greifen rund 17 Millionen Menschen auf Chats und Foren oder Messenger zur Pflege ihrer sozialen Kontakte zurück. Generell zeigt die Bandbreite der online genutzten Informationsquellen, dass sich das Internet in den unterschiedlichsten Lebensbereichen etabliert hat – egal, ob es um das aktuelle Kinoprogramm, die Suche nach einem Job oder einer Wohnung oder den neusten Klatsch und Tratsch geht.

Die komplette Studie steht auf der AGOF-Website zum Download bereit.

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