Mittwoch 9. Dezember 2009 von Philipp Hüwe
Nirgends ist der Erfolg einer Werbekampagne so gut und einfach messbar wie im Internet. Wird z.B. auf ein Banner geklickt, ist die Botschaft angekommen. Falsch! Alles kann man nicht messen – Branding, Werbeerinnerung, Image – diese Faktoren können nicht anhand der Clickrate gemessen werden; ebenso die weitere Wirkung wie z.B. das Suchverhalten.
Wie eine Untersuchung des Vermarktungsnetzwerks Specific Media und des Online-Marktforschers Comscore nun zeigte, wirken sich Online-Banner und viele andere Formen von Display-Werbung positiv auf die Eingabe von Begriffen in Suchmaschinen aus. Im Rahmen einer Untersuchung mit zwei Testgruppen zeigte sich, dass die User, die Display-Ads angezeigt bekamen, deutlich öfter Markennamen und Segmentbegriffe in Suchmaschinen eingaben. So lag im Bereich der Finanzdienstleistungen die Suchhäufigkeit bei der Gruppe mit Display-Werbung um 246% höher als in der Vergleichsgruppe.
Für eine ideale Kampagne ist daher eine Kombination aus Bannerwerbung und SEM zu empfehlen.
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Montag 2. November 2009 von Oliver Tissen
Besonders Google profitiert in Zeiten der weltweiten Anzeigenkrise immer stärker und geht dabei noch auf Expansionskurs. 90 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaftet Google aktuell mit der Einblendung von bezahlten Textanzeigen rechts neben und über den redaktionellen Suchergebnissen. Der Vorteil dieser Werbeform besteht darin, dass Werbekunden erst dann zahlen, wenn Nutzer auf die Anzeige klicken. Anscheinend wird viel geklickt.
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Freitag 17. Juli 2009 von Philipp Hüwe
Wie das Branchenportal Meedia berichtet, hat die neue Microsoft-Suchmaschine Bing in Deutschland direkt den vierten Platz der Branche erreicht. 5,168 Mio. Nutzer hat Bing gemäß der Medienforscher von Nielsen Online im Juni erreicht – 11,4% der deutschen Web-Nutzer.
Die unangefochtene Nummer 1 bleibt natürlich Google. Nielsen hat eine Unique Audience von 35,552 Mio. Leuten aus Deutschland errechnet – 78,65% der gesamten Netz-Nutzer Deutschlands. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen T-Online mit 6,928 Mio., sowie Ask.com mit 5,548 Mio. Nutzern. Überholt hat Bing u.a. Yahoo, das in Deutschland auf 3,060 Mio. Nutzer kommt. Die nächsten Monate werden zeigen, ob Bing weiter Marktanteile gutmachen kann oder nur der große Neugierfaktor und Medien-Hype die Millionen auf die Website gespült hat.
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Mittwoch 24. Juni 2009 von Philipp Hüwe
Im Kampf um den Suchmaschinenmarkt hat Microsofts “Entscheidungsmaschine” bing nun in einem Feature einen Punktsieg vor Google errungen. Beide Anbieter ermöglichen eine Anzeige der aktuell meistgesuchtesten Stichworte. Bei bing firmiert dieser Service bisher unter “xRank” – und ist nach einem Test des US-Blogs TechCrunch aktueller und damit präziser als Google Trends. Im Vergleich liege Google Trends mit seinen Suchtrenddaten drei Tage hinter xRank zurück.
Abgefragt worden waren zwei aktuelle Stichwörter: “Ricky Barnes” (Golfspieler, der bei den US Open überraschend an die Spitze des Wettbewerbes getreten war) und “Neda” (iranisches Opfer der gegenwärtigen Unruhen im Iran). Während Google Trends zu beiden Stichwörtern keine aktuelle Trendanzeige bieten konnte, habe xRank auf Daten sogar vom gleichen Tag zurückgegriffen, um die Suchtrends darzustellen. Obwohl die Suchtrendanzeige kein herausragendes Feature der beiden Suchmaschinen sei, gehe dieser Punkt aber doch an bing, stellte TechCrunch fest.
Quellen: TechCrunch / InternetWorld
Kategorie: Technologie |
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Mittwoch 10. Juni 2009 von Philipp Hüwe
Kurze Zeit nach dem recht unspektakulären Start der semantischen Suchmaschine “Wolfram Alpha” hat nun auch Microsoft zum Angriff auf den Platzhirsch geblasen und Anfang des Monats den LiveSearch-Nachfolger “bing” ins Netz geschaltet. Grund genug, die Neulinge kurz zu betrachten.
Wäre da zum einen “Wolfram-Alpha”. In vielen Medien fälschlicherweise als Suchmaschine bezeichnet ist WA eher einen Dienst zum Auffinden und Darstellen von Informationen. Während Suchmaschinen als Ergebnis zumeist eine Liste von Websites angeben, die mit dem Suchwort zu tun haben, liefert WA inhaltliche Antworten auf Fragen. Die Websites, die als Quelle herangezogen werden, sind im unteren Bereich der Suchausgabe verlinkt. So errechnet WA z.B. auf die Frage “How old is Barack Obama” das tagesaktuelle Alter auf Basis des in diversen Quellen angegebenen Geburtsdatums des US-Präsidenten (wen´s interessiert: heute ist er 47 Jahre, 10 Monate und 6 Tage alt). Insgesamt ist WA ein recht nettes Nischenangebot, das allerdings eine ganz andere Strategie verfolgt als die großen Suchmaschinen.
“bing” ist da schon ein anderes Kaliber. Die von Microsoft als “Entscheidungsmaschine” bezeichnete Suchmaschine erweckt zuerst den Eindruck von “google in schön”. Ein aufgeräumtes, minimalistisches Design, dass zwar mit einem täglich wechselnden Hintergrundbild (wunderschöne Landschaftsaufnahmen) daherkommt, ansonsten aber wie der Marktführer strukturiert ist. Die Suche kann nach den üblichen Google-Kriterien eingeschränkt, bzw. nach Kategorien (z.B. Bilder) geordnet durchgeführt werden. Wo ist nun der Mehrwert gegenüber Google? Microsoft spricht davon, mit “strukturierteren Ergebnisanzeigen” aufwarten zu können – aber dazu muß man nun regelmäßig bei beiden Suchen, um dieses Kriterium zu beurteilen.
Muß Google nun zittern? Momentan sicherlich noch nicht. Bis eine Suchmaschine einen entsprechend großen Datenbestand erfasst hat, vergeht erfahrungsgemäß einige Zeit. Zeit, die “bing” auf jeden Fall noch benötigt, wie Vergleiche der Anzahl von Suchergebnissen zeigen. Aber in einigen Wochen kann das alles schon ganz anders aussehen…
Zum guten Schluß noch eine Aufforderung zur Diskussion – wer hat schon Erfahrungen mit bing oder sogar mit Wolfram Alpha gemacht?
Kategorie: Technologie |
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Freitag 15. Mai 2009 von Boris Janek
Man kann es aktuell in vielen Blogs nachlesen und der ein oder andere hat es vielleicht schon selber gemerkt: Google optimiert gerade seine Suche und wenn man den Blogbeiträgen glauben kann, dann kommen da gewaltige Veränderungen auf uns zu, die aus Sicht eines Seiten Betreibers teilweise positiv, teilweise aber auch negativ zu bewerten sind. Im Hinblick auf den lokalen Markt nimmt die Intelligenz von google aber weiter zu. Darüber können wir uns freuen.
Hier ein Link auf einen sehr informativen Artikel bei netzwertig.com. Da bekommt man direkt auch eine kritische Betrachtung der Veränderungen mitgeliefert. Der regelmäßige Besuch dieses Blogs kann übrigens nur empfohlen werden.
http://netzwertig.com/2009/05/13/google-options-squared-und-snippets-suche-gestueckelt/
Kategorie: Allgemein, Technologie |
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